séjour präsentiert:


Mit Musik gegen Schatten


Samstag, 24. Juni .2017, ab 20:00 Uhr


St. Richard Kirche, Braunschweiger Str. 18



Foto: Anja Füssel

Über 48 Stunden Neukölln

48 Stunden Kunst und Kultur in Neukölln. Das Festival kurz vorgestellt.

Alljährlich im Sommer öffnet der Berliner Bezirk Neukölln den diversen Künsten Türen und Tore – und das bereits seit 1999! Unter dem treffenden Namen 48 Stunden Neukölln wird nicht nur in bereits etablierten Bars, Cafés oder Ateliers musiziert, getanzt, vorgeführt, zugeschaut, ausgestellt, angeschaut oder zugehört, sondern vor allem auch in Orten des öffentlichen Raums, die Ihr im Alltag eher nicht mit Kunst in Verbindung bringen würdet. Unter einem jedes Jahr wechselndem Gesamt-Motto stehend, hat sich 48 Stunden Neukölln mittlerweile zum größtem freiem Kunstfestival der Hauptstadt gemausert und wird jedes Jahr von über 70.000 Besucher/innen… äh ja, besucht.

Zum wiederholten Male verlegen wir von séjour unser Wohnzimmer in die schöne – und wichtig für den Juni: angenehm kühle! – St. Richard Kirche, um mit Euch zusammenzukommen und gemeinsam einer séjour-gewohnt erstklassigen Auswahl an Musikern/innen zu lauschen.

Das diesjährige Motto von 48 Stunden Neukölln lautet „Schatten“ und jeder von uns weiß: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und so wie das Licht, ist auch der Schatten ein täglicher Begleiter in unser aller Leben. Ob der Schatten einer unerfüllten Liebe an uns zerrt oder aber das aktuelle Weltgeschehen einen riesigen Schatten auf uns alle wirft: Musik ist immer da, um uns zu begleiten und zu trösten. Sie kann Liebe, Zusammenhalt und Freude vermitteln und uns dabei helfen, die Schattenseiten des Lebens zu verstehen und zu verarbeiten.

séjour begrüßt darum am 24. Juni 2017 ab 20:00 Uhr mit Redvers and Mélissa, Johanna Amelie und Erik Penny vier Musikerinnen und Musiker in der St. Richard Kirche, die ihre eigenen Schatten in ihren Stücken verarbeiten und gemeinsam mit dem Publikum den Schattenseiten des Lebens mit Musik trotzen.
Also liebe Leidensgenossinnen und -genossen, kommt vorbei und sagt es weiter! Der Eintritt ist frei und alle sind herzlich willkommen!

Unsere vier Künstler / innen

Vier Musikerinnen und Musiker, die ihre eigenen Schatten in ihren Stücken verarbeiten.

  • Erik Penny

    Erik Penny

    Foto: Meike Bergmann

    Wahl-Berliner Erik Penny wurde ursprünglich im schnuckeligen Potsdam geboren. Ja genau, das Potsdam im US-amerikanischen Bundesstaat New York! Welches denn sonst? Über El Paso und Los Angeles führte Eriks Weg schließlich nach Kreuzberg, wo er unter anderem mit erfolgreichen deutschen Künstlern wie Sebastian Madsen und Simon Frontzek (Tomte) zusammenarbeitete. Erik Pennys amerikanische Wurzeln blieben dabei jedoch immer in seinen Veröffentlichungen hörbar.

    Nach erfolgreichen Tourneen, unter anderem mit Philipp Poisel, Joe Cocker und Ronan Keating, zog sich Erik Penny aufgrund privater Schicksalsschläge von der Bühne zurück. In dieser Zeit kanalisierten sich Pennys Gefühle in den Songs seines aktuellen Studio-Albums „Heart Bleed Out“, für das es keinen treffenderen Titel hätte geben können. Erik Penny selbst dazu: „I could feel pain and love growing into something new and permanent inside me, and I knew I had changed forever.“ Aktuell arbeitet Erik Penny an einem neuem Album, von dem er uns am 24.06. in der St. Richard Kirche bestimmt erste Auszüge präsentieren wird.

  • Redvers and Mélissa

    Redvers and Mélissa

    Foto: Etienne Boisvert

    Nach einigen Jahren der Stille machte der frischgebackene Wahl-Berliner Redvers Bailey, ursprünglich aus dem britischen Gloucester stammend, im Frühjahr 2014 seine ersten musikalischen Gehversuche als Solo-Künstler auf den Straßen und in den Wohnzimmern der Hauptstadt. Hier kreuzten sich nicht nur die unseren, sondern auch die Wege von Redvers und Mélissa Brouillette vom Folk-Duo June in the fields.

    Was folgte, war eine Liebesgeschichte, wie sie auch Rosamunde Pilcher nicht hätte besser schreiben können: Eine gemeinsame Straßenmusik-Tour in Redvers‘ VW-Bus durch Europa, der Wegzug ins kanadische Montréal und schließlich die Geburt ihres gemeinsamen Kindes. Aktuell erwarten Redvers and Mélissa mit dem Debütalbum „Our Little Place“ ihr zweites Kind. séjour bewirbt sich am 24.06. in der St. Richard Kirche offiziell um die Patenschaft.

  • Johanna Amelie

    Johanna Amelie

    Foto: Sandra Socha

    Wenn man zwei so bezaubernde Vornamen hat, ist der Nachname durchaus vernachlässigbar. Und wenn man noch dazu so bezaubernde Musik wie Johanna Amelie macht, hat man sowieso schon gewonnen. Johanna Amelies Songs klingen wie zu Musik gemachte Tagträumereien, Momentaufnahmen in Sepia und Nächte unter dem Sternenhimmel. Genug der blumigen Umschreibungen? Okay, okay.

    Die Legende besagt, dass Johanna Amelie einst auf einer Indien-Reise eine Gitarre fand und ihr Set sich anfangs rein aus Coversongs ihres Vorbilds Regina Spektor speiste. Seitdem ist viel passiert und Johanna Amelie ist nach drei Veröffentlichungen, hunderten von Liveauftritten – vom kleinen Wohnzimmer bis hin zum großen Fusion Festival – sowie Zusammenarbeiten mit Musikern wie Moritz Krämer (Die Höchste Eisenbahn) zu einer der vielversprechendsten Newcomerinnen der Berliner Indie-Folk-Szene avanciert. Spätestens das noch für dieses Jahr angekündigte neue Album wird diesen Status zementieren. séjour-Ehrenwort! Aber überzeugt Euch doch am 24.06. in der St. Richard Kirche einfach selbst davon..

  • Video Erik Penny - Flowers & Fire
  • Video Redvers and Mélissa - Love Is Blind
  • Video Johanna Amelie - Lion Babe